Fährtenausbildung


Was der Mensch mit seinen Augen erfasst, „sieht“ der Hund durch seine feine Nase.

Fährtenhunde werden selbstverständlich nicht als solche geboren – sie
verfügen lediglich über eine mehr oder weniger ausgeprägte Veranlagung zum
Fährtenlesen. Diese Veranlagung versuchen wir in der Fährtenausbildung weiter
zu fördern.

„Auf die Fährte gehen“ bedeutet bei uns im Verein, sich (wenn möglich) einmal
pro Woche auf unserem Fährtengelände zu treffen und dem Hund mit Hilfe von
Leckerchen oder anderen Geruchsträgern eine Spur zu legen, die er erschnüffeln
muss.

Die besondere Herausforderung für den Hund dabei ist, sich nicht durch andere
Geruchseindrücke, welche die vom Hundeführer gelegte Fährte überlagern können
ablenken zu lassen, sondern ruhig und konzentriert der Spur zu folgen.

Da diese Ausbildung, im Gegensatz zu vielen anderen Hundesportarten, dem Hund
keine körperlichen Höchstleistungen (im Hinblick auf Bänder- und Gelenkbelastung)
abverlangt, können bereits schon heranwachsende Tiere mit dem behutsamen
Training zum Fährtenlesen beginnen.

Die Fährtenhundprüfung kann als eigenständige Disziplin (FH1 und FH2), oder
als Teildisziplin der Vielseitigkeitsprüfung geprüft werden.

Trainingszeiten

Mittwoch ab 18:30 Uhr

Samstag ab 15:00 Uhr

Sonntag ab 9:30 Uhr


Feiertagsregelung

Wenn der Sonntag und der darauf folgende Montag ein Feiertag ist, findet der Übungsbetrieb am Montag statt. Die Übungszeiten richten sich dann nach dem Sonntag.
Bsp. Ostersonntag/Ostermontag, Pfingstsonntag/Pfingstmontag